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Chronischer Schmerz - das Nervensystem neu programmieren richtet sich an Menschen, die ihre anhaltenden Beschwerden besser verstehen mochten und nach Orientierung suchen, jenseits von schnellen Losungen oder einfachen Erklarungen. Chronischer Schmerz ist kein verlangertes akutes Symptom, sondern haufig das Ergebnis einer veranderten Verarbeitung im Gehirn und im Nervensystem. Genau hier setzt dieses Horbuch an.Sie erfahren, wie Schmerzchronifizierung entsteht, welche Rolle das Schmerzgedachtnis spielt und warum das Gehirn Schmerz nicht einfach weiterleitet"e;, sondern bewertet, einordnet und speichert. Verstandlich wird erklart, wie das vegetative Nervensystem auf Dauerbelastung reagiert, warum ein Daueralarm im Nervensystem entstehen kann und wie Stress, innere Anspannung und emotionale Faktoren das Schmerzerleben beeinflussen.Ein Schwerpunkt liegt auf verspannungsbedingten Beschwerden des Bewegungsapparates, wie chronischen Nacken- und Ruckenschmerzen, funktionellen Schmerzen ohne eindeutigen Befund sowie diffusen, wechselnden Schmerzformen. Das Horbuch zeigt, warum mechanische Belastungen, etwa durch anhaltenden Druck auf Nerven, ebenso eine Rolle spielen konnen wie psychologische und psychosomatische Zusammenhange - ohne diese zu bewerten oder zu vereinfachen.Auch die emotionale Dimension chronischer Schmerzen wird differenziert betrachtet. Erschopfung, innere Unruhe oder depressive Verstimmungen werden nicht als Ursache, sondern als nachvollziehbare Folge einer langanhaltenden Uberlastung des Systems eingeordnet. Dabei wird deutlich, warum Schmerz und Emotion im Gehirn eng miteinander verknupft sind und wie sich Sicherheit oder Unsicherheit im Nervensystem auf Wahrnehmung, Belastbarkeit und Alltag auswirken.Das Horbuch ladt dazu ein, Schmerz nicht ausschlielich als Gegner zu betrachten, sondern als Signal eines uberforderten Regulationssystems. Im Mittelpunkt steht die Fahigkeit des Korpers zur Selbstregulation und die Frage, unter welchen Bedingungen Entspannung, Parasympathikus-Aktivierung und innere Ruhe wieder moglich werden konnen. Statt Kampf und Kontrolle wird ein ganzheitlicher Umgang mit Schmerz vermittelt, der auf Verstehen, Einordnen und langfristige Begleitung setzt.Vitametik wird in diesem Zusammenhang als sanfter, begleitender Impuls vorgestellt - ohne Heilversprechen und ohne Ersatz medizinischer oder therapeutischer Manahmen. Wissenschaftliche Erkenntnisse, unter anderem aus Studien zur Nervenleitfahigkeit sowie aus der Vitametik-Studie der Deutschen Sporthochschule Koln, werden sachlich eingeordnet und in einen groeren Zusammenhang gestellt.Dieses Horbuch ersetzt keine medizinische Behandlung. Es versteht sich als begleitende Information fur Menschen mit chronischen Schmerzen, die ihr Nervensystem besser verstehen, ihre Korperwahrnehmung vertiefen und einen ruhigeren, tragfahigen Umgang mit Schmerz entwickeln mochten - Schritt fur Schritt, ohne Druck.
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