Nehodí se? Vůbec nevadí! Zboží můžete vrátit až do 30 dní
S dárkovým poukazem nešlápnete vedle. Obdarovaný si za dárkový poukaz může vybrat cokoliv z naší nabídky.
Der Teetisch ist ein harmloses Mobelstuck. Was um ihn herum gesprochen wird, ist es nicht immer. In der burgerlichen und aristokratischen Gesellschaft des fruhen 19. Jahrhunderts war der Teetisch der eigentliche Ort des Gesprachs: hier traf man sich, hier tauschte man Meinungen aus, hier pflegte man jene gepflegte Konversation, die zugleich verband und abgrenzte, unterhielt und kontrollierte. Therese von Bacheracht, eine der brillantesten und vergessensten Schriftstellerinnen des deutschen Vormarz, nutzt diesen vertrauten geselligen Rahmen fur etwas Kuhneres: Novellen, die hinter dem glatten Spiegel der Salongesprache die wirklichen Verhaltnisse zeigen in der Ehe, in der Gesellschaft, zwischen den Geschlechtern. Bacheracht, 1804 in Stuttgart geboren, in Hamburg aufgewachsen, zwischen St. Petersburg, Paris und Hamburg pendelnd, war eine Frau, die die Welt kannte und die schrieb, was sie sah. Heinrich Heine nannte sie einen "e;schonen Falter"e;; Karl Gutzkow, ihr Weggefahrte und zeitweiliger Liebhaber, erkannte in ihr eine Schriftstellerin von eigenem Rang. In all ihren Werken steht das Innenleben der Frauenfiguren im Mittelpunkt ihre Sehnsuchte, ihre Zwange, die engen Grenzen, die Gesellschaft und Konvention ihnen setzen, und das, was sie dennoch daraus machen. "e;Am Teetisch"e;, 1844 erschienen, gehort zu den originellsten Novellensammlungen der Vormarzliteratur gesellig in der Form, unbequem im Kern, und von einer Beobachtungsgabe, die ihrer Zeit weit voraus war.
Ahoj! Jsem Libroamiko, tvůj knižní rádce.
Jak ti můžu pomoct?