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Warum verhalt sich die Welt so oft unberechenbar, obwohl die Naturgesetze doch eindeutig sind? Richard T. Lorentz fuhrt uns in diesem faszinierenden Buch in die Welt der Chaostheorie ein und zeigt, wie ein simpler Computerfehler im Jahr 1961 unser Verstandnis von Vorhersagbarkeit fur immer veranderte. Der Meteorologe Edward Lorenz entdeckte damals etwas Revolutionares: Winzigste Unterschiede in den Ausgangsbedingungen konnen zu vollig verschiedenen Ergebnissen fuhren. Diese Erkenntnis, poetisch als "e;Schmetterlingseffekt"e; bekannt, erklart, warum Wettervorhersagen niemals perfekt sein konnen und warum komplexe Systeme trotz mathematischer Gesetze praktisch unberechenbar bleiben. Lorentz macht die abstrakten Konzepte der Chaostheorie durch anschauliche Alltagsbeispiele greifbar. Von mysteriosen Verkehrsstaus ohne erkennbare Ursache uber dramatische Borsencrashs bis hin zu Pandemie-Verlaufen uberall begegnen uns chaotische Phanomene. Das Buch zeigt, wie diese scheinbar willkurlichen Ereignisse mathematischen Mustern folgen und dennoch ihre Unvorhersagbarkeit behalten. Mit verstandlicher Sprache entfuhrt der Autor in die faszinierende Geschichte dieser relativ jungen Wissenschaftsdisziplin, von den fruhen Beobachtungen Henri Poincares bis zu modernen Anwendungen. Sie erfahren, warum drei Himmelskorper ein unlosbares Problem darstellen, weshalb deterministische Systeme trotzdem uberraschen konnen und welche fundamentalen Grenzen der Vorhersagbarkeit existieren. Ein Werk, das wissenschaftliche Tiefe mit Lesbarkeit verbindet und unseren Blick auf die Welt nachhaltig verandert. Perfekt fur alle, die verstehen mochten, warum manche Dinge einfach nicht berechenbar sind.
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