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Zwei junge Menschen im Nachkriegsfinnland auf der Suche nach Gemeinschaft zwischen Trummern und Aufbruch, Klassenunterschieden und Versohnung. Finnland in den 40er Jahren. Vilho und Elsas Traume sind bescheiden, aber nicht leicht zu erfullen. Aus armen Verhaltnissen stammend konnten sie keine hohere Schule besuchen, und Vilho kommt versehrt aus dem Krieg zuruck. Er hat die linke Hand verloren, was ihn auch seelisch belastet: Er kann nicht mit eigenen Handen ein Haus bauen. Neben Ruckblenden zu Vilhos und Elsas Herkunft sowie Vilhos Kriegserlebnissen erzahlt der Roman davon, wie sich das junge Paar seine Zukunft aufbauen mochte: Vilho und Elsa ziehen in eine Stadt mit Papierfabrik, deren Schornstein als Symbol des Wohlstands, an dem alle teilhaben konnen, in den Himmel ragt. Vilho muss hart arbeiten, ist aufgrund seines Handicaps aber uberfordert. Stolz, Trotz und Medikamentensucht ziehen ihn in eine Abwartsspirale, aus der er nur mit Hilfe seiner Frau, seiner Tochter und seiner Kollegen herauskommt. Er findet Arbeit bei der Belegschaftszeitung und es geht allmahlich aufwarts. Neue Konflikte mit der Werksleitung wie mit den Kollegen entstehen ... Die Fabrik ist ein intensiver Roman uber den Wiederaufbau Finnlands und den ungebrochenen Lebenswillen. Ein Roman, der unter die Haut geht.
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