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Warum engagierten sich zahlreiche Westeuropaer im Kalten Krieg fur die Sowjetunion? Waren dies von Moskau gesteuerte ideologisch verblendete Kommunisten? Inwiefern forderten sie tatsachlich den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch? Sonja Gromann analysiert erstmals vergleichend die Entwicklung sowjetischer Freundschaftsgesellschaften in Frankreich, Grobritannien und der Bundesrepublik vom Zweiten Weltkrieg bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion. Von diesen gesellschaftlichen Akteuren ausgehend eroffnet das Buch neue Perspektiven auf die Formen und Methoden sowjetischer Selbstdarstellung gegenuber dem Ausland, auf das Zusammenspiel staatlicher und gesellschaftlicher Akteure uber den ,Eisernen Vorhang' hinweg und auf kommunistische Organisationen im Westen. Das Bild der Sowjetunion in den verschiedenen Landern spielt ebenso eine Rolle wie konkrete Felder des kulturellen Austausches in Kunst und Wissenschaft, Tourismus oder Stadteverbindungen. Das Buch liefert einen innovativen Beitrag zur Internationalen Geschichte, indem es ost- und westeuropaische Geschichte, Diplomatie- und Kulturgeschichte sowie top-down mit bottom-up Ansatzen zusammenfuhrt.