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Helene Bohlau legt in Halbtier! den Finger in die Wunde gesellschaftlicher Rollenzwange. Isolde fordert, Kind und Arbeit vereinen zu konnen - ein seinerzeit revolutionarer Ruf nach weiblicher Selbstbestimmung. Doch das Patriarchat zermurbt sie: Von ihrem einstigen kunstlerischen Idol Mengersen sexuell belastigt, erschiet sie ihn schlielich, bevor sie den Freitod wahlt. Mit psychologischer Scharfe, so provokant wie visionar, sprengt Halbtier! Konventionen und entwirft ein teils dusteres Bild von Emanzipation. Helene Bohlau begrundete mit diesem Roman ihren Ruf als feministische Schriftstellerin, distanzierte sich spater jedoch davon, Frauenrechtlerin zu sein.