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Dieses Buch untersucht, wie Biotechnologie, genetische Ressourcen und biologische Daten zu strategischen Ressourcen geworden sind, die den globalen geopolitischen und wirtschaftlichen Wettbewerb neu gestalten. Es analysiert die Konvergenz von Genomik, künstlicher Intelligenz, Plattformkapitalismus und klimabedingter ökologischer Instabilität und argumentiert, dass biologische Systeme zunehmend durch konzentrierte Unternehmens- und Staatsnetzwerke gesteuert werden.Es entwickelt einen integrierten Rahmen, der genetische Souveränität, Biosicherheit, digitale Biomacht und ökologische Risikotheorie miteinander verbindet. Die COVID-19-Pandemie und der zunehmende Klimastress werden als systemische Schocks interpretiert, die Schwachstellen in der globalen Bio-Governance offenbart haben, darunter fragmentierte Regulierung, anfällige Bio-Lieferketten und das Fehlen internationaler Standards für Genomdaten.Das Buch argumentiert, dass biologische Macht mittlerweile eine zentrale Achse der geopolitischen Schichtung des 21. Jahrhunderts darstellt. Während die Biotechnologie Medizin, Landwirtschaft und Umweltmanagement voranbringt, sind ihre Vorteile nach wie vor ungleich verteilt. Es schlägt einen Governance-Rahmen für die Bioökonomie vor, der auf Transparenz, Gerechtigkeit, Datenhoheit und institutioneller Rechenschaftspflicht basiert.
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