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Der vorliegende Artikel analysiert die Entwicklung des kongolesischen Finanzsystems von 1960 bis 2026 und bewertet dessen Fähigkeit, als Hebel für die sozioökonomische Entwicklung der Demokratischen Republik Kongo zu wirken. Der methodische Ansatz ist qualitativ, dokumentarisch, historisch und analytisch. Er stützt sich auf eine diachrone und vergleichende Analyse von Sekundärdaten zur Entwicklung der Finanzinstitute, der Währung, des Kreditwesens, der finanziellen Inklusion und des regulatorischen Rahmens. Die Stichprobe, hier als Dokumentenkorpus verstanden, besteht aus Veröffentlichungen und Statistiken der Zentralbank des Kongo, des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, ergänzt durch die wichtigsten Rechts- und Regulierungsvorschriften, die im untersuchten Zeitraum für den kongolesischen Finanzsektor galten. Die Ergebnisse zeigen Fortschritte in den Bereichen makroökonomische Stabilität, Bankenaufsicht, elektronisches Geld, digitale Finanzdienstleistungen und Konsolidierung des Bankensektors. Sie offenbaren jedoch auch das Fortbestehen einer starken Dollarisierung, einer geringen Finanztiefe, eines begrenzten Zugangs zu produktiven Krediten sowie einer geografischen Konzentration.
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