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Als Lyriker sehe ich in dem geschriebenen Wort ein charakterliches Element, um die Ausweglosigkeit des Empfindens tiefer noch an ihren eigenen Anspruch zu binden. Das mag aus der Distanz heraus verwerflich erscheinen, da Dichtung allgemein als eine Rettung durch die Schönheit verstanden wird, eine Schönheit, die verbindet und aussöhnt. Diesen Anspruch wollte und konnte ich nicht bedienen, da ich ihn als einen schweigsamen Dialog vernehme, der nur unzureichend zaghaft die bodenständige Ausweglosigkeit des Menschen aufgreift und verdichtet. Mein lyrisches Wort versteht sich als eine Momentaufnahme, ein innerlich gewonnenes Abbild der gleichnamigen Fremdartigkeit der Hintergründe und Zugeständnisse an sich. Das Tägliche sucht nach dem Wort, es ist weniger dialogisch als monologisch, aus dem Schwerpunkt der Einsamkeit entfacht. Diese Einfachheit bezeugt eine bedeutungsträchtige Metapher ohne Widerspruch und Lust. Sie ist auf der Suche nach einer Antwort zur Frage nach dem Unbedachten, dem Verhältnis zwischen Spannung und Sein. Das Ende vertont auch hier das Wort. Es dient weder der Schönheit noch dem Trost, sondern einzig der Entfremdung in eine reinere, ursprünglichere Beziehung im Kontakt zur Welt.