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Inhalt: Christian Peter Wilhelm Beuth, im 19. Jahrhundert Reformer der Ingenieurausbildung in Preußen wird bezichtigt, einer der schlimmsten Antisemiten seiner Zeit gewesen zu sein. Hintergrund ist der Fund eines ihm zugerechneten antisemitischen Schriftstücks in der Jagiellonischen Bibliothek Krakau Anfang des 21. Jahrhunderts. Seine Zeitgenossen haben Beuth dagegen immer für einen großen und integren Staatsmann und wichtigsten Reformer der preußischen Wirtschaft gehalten. In dem Buch wird gezeigt, dass die Verurteilung Beuths ein krasses Fehlurteil ist. Beuth hat nichts mit dem Pamphlet aus Krakau zu tun. Er war ein aufgeklärter, toleranter Mensch, ein unabhängiger Freigeist, der als Mitglied der Regierung unter Fürst von Hardenberg das Edikt zur Judenemanzipation, das Friedrich Wilhelm III. in Preußen erlassen wollte, mit Überzeugung unterstützte.
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