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Die Lust am Spielen mit Motiven von Wilhelm Busch, am Fabulieren, der Spaß an der Erfindung von Welten, die irgendwie etwas mit der Welt und unserer Verfasstheit darin etwas zu tun haben, scheint im Vordergrund des vorliegenden Bandes zu stehen, um dabei dem großen Humoristen die Referenz zu erweisen, gleichzeitig aber Fragen unserer Erkenntnismöglichkeiten ironisch zu beleuchten. Vordergründig handelt es sich jedenfalls um die fiktive Dokumentation der Entdeckung bisher unbekannter Werke W. Buschs, des davon ausgelösten Medienechos und um die damit aufgeworfene Frage, inwieweit etwas über das Leben und Werk eines Autors ausgesagt werden kann, um auf dieser Grundlage die Zuordenbarkeit bzw. Echtheit der Manuskripte und Zeichnungen zu beurteilen. Auf einer zweiten Ebene geht es um die Möglichkeit biografischer Rekonstruktion und die Frage der Begründung von Aussagen über Echtheit oder Unechtheit auf dem Hintergrund konstruktivistischer Denk- und Betrachtungsweisen in einem Kulturbetrieb, dem jeder Stoff eher Anlass zur Selbstdarstellung ist. Auf einer dritten Ebene geht es vielleicht um Wahrheit oder literarische Konstruktion von Wahrheit in sozialen Systemen, die darauf angewiesen sind, Bedeutungen zu teilen, und um die Skepsis, dass dies unter der Bedingung unserer Welt ungebrochen möglich wäre.