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Westberlin, 1960er-Jahre. Als Max zum ersten Mal Jimi Hendrix hört, reißt für ihn der Horizont auf. Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg. Im Elternhaus fühlt Max sich doppelt eingemauert. Die Mutter zwingt ihn ans Klavier, während der Vater, Pianist, sich in das Schweigen seiner Generation hüllt, die NS-Vergangenheit ist noch sehr präsent. Langsam erkennt Max die deutschen Lebenslügen - und bricht aus. In die Rockmusik, die Subkultur, er protestiert, experimentiert, zieht in die Kommune I. Dann lockt ihn ein Onkel nach Teneriffa. Es soll eine Umerziehung werden. Doch auf der Insel entdeckt Max auch das illegale Leben, verliebt sich in die schöne Lourdes und gerät ins Visier der Guardia Civil. Der Faschismus ist in Spanien noch lebendig. Kann es die Freiheit jemals geben?
In seinem autobiografisch inspirierten Roman erzählt Stefan Roloff von Jugend und Aufbegehren in den deutschen 60ern, zwischen dunkler Vergangenheit und Wirtschaftswunder, über die Popkultur und sexuelle Revolution hereinbrechen - wild, rauschhaft und frei.