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Die Analyse südafrikanischer Zeitungsartikel vor der WM 2010 zeigt, dass das Massenereignis WM als Katalysator dient, durch den Diskurse über Sexarbeit verstärkt medial inszeniert und dadurch sichtbar werden. Auf verschiedenen Ebenen sind in den Narrativen über die Zunahme von Sexarbeit zur WM heteronormative Vorstellungen von Sexarbeiterinnen und Fußball-Fans mitvergeschlechtlichten Deutungen von Migration und Nation verwoben. Die Subjektpositionen, die Sexarbeiterinnen in diesem medialen Diskurs zugewiesen werden, werden im Kontext vergeschlechtlichter und postkolonialer Machtverhältnisse gedeutet. Es zeigt sich, dass sie maßgeblich über die Zuweisung von Gefährdung oder Gefahr konstituiert werden.
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