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Die amerikanische Gesellschaft lebte im 20. Jahrhundert größtenteils in getrennten Räumen: Die Weißen separieren sich von den Black Communities, die Schwarzen waren (in)direkt zur Segregation gezwungen. Diese Beziehungsgeschichte zwischen der angelsächsischen und der afroamerikanischen »race« führte in den USA zu raumbezogenen Ungleichheitsmustern, die sich in allen Regionen des Landes etablieren konnten und bis heute nicht überwunden sind. Adelheid von Saldern rekonstruiert in diesem Buch die Kontexte dieser »geteilten Räume«. Sie zeigt, wie verzahnt die Geschichte der afroamerikanischen Minderheit mit der allgemeinen Geschichte des Landes war, und vor allem, wie die segregierten Wohnareale der African Americans - seit den 1940er Jahren auch Ghettos genannt - aus einer funktional-rassistischen Ordnungsvorstellung der Mehrheitsgesellschaft entstanden sind und wie die Ghettos den in der Gesellschaft vorhandenen rassistischen Vorurteilen Vorschub leisteten und als Orte der Anderen (»otherness«) oder als Gegenorte wahrgenommen wurden.