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Bedingt durch hohe Investitionen, Time Lags bis zur Erfolgswirksamkeit von Entscheidungen sowie lange Amortisationszeiträume benötigt das moderne Immobilienmanagement effiziente Controlling-Tools für alle Aufgaben der strategischen Analyse, Planung und Kontrolle. Potenzielle Maßnahmen dürfen nicht mit "Trial and Error"-Tests verglichen werden. Vielmehr muss ihr jeweiliger Erfolgs- und Risikobeitrag frühzeitig, sicher und exakt bewertet werden. Dafür werden wissenschaftlich fundierte Methoden benötigt. Immobiliencontrolling schafft das notwendige Informationsverarbeitungssystem, welches die Immobilie ganzheitlich und kontinuierlich erfasst, Abweichungen von Zielvorgaben erkennt und alternative Lösungsmöglichkeiten beurteilt. Das Controlling von Immobilien oder Immobilienportfolios lässt sich nicht auf Einzelanalysen beschränken, sondern es muss zu einer logischen, in sich geschlossenen Gesamtkonzeption ausgebaut werden. Innovatives Immobiliencontrolling widmet sich heute nicht mehr der Abarbeitung traditioneller Kostenrechnungsmodelle, sondern es stellt dem Management interne Beratungs- und Serviceleistungen flexibel und in einer hohen Qualität bereit. Immobiliencontrolling unterstützt u.a. Entscheidungen im Bereich von Investition, Desinvestition, Organisation, Vertragsmanagement, Marketing, Vermietung, Liquiditätssteuerung und Portfoliomanagement. Die in der hier veröffentlichten Dissertation beschriebenen Prinzipien, Module, Strukturen, Algorithmen und anderen Systemelemente bilden die theoretische Ausgangsbasis für die individuelle organisatorische und edv-technische Implementierung des Immobiliencontrolling. Angestrebt ist die Allgemeingültigkeit der getroffenen Aussagen für alle Immobilientypen, Lagen und Nutzungsarten.