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Die Demokratische Republik Kongo (DRK) ist skandalöserweise "im Besitz eines Reichtums an natürlichen Ressourcen" (Weijs et al.). Sie hat das Potenzial, eines der reichsten Länder der Welt und eine treibende Kraft für das afrikanische Wachstum zu sein (Weltbank), doch die Mehrheit ihrer Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze (Weltbank). Einigen Literaturquellen zufolge ist einer der Gründe dafür der "Ressourcenfluch", demzufolge viele Länder aufgrund ihrer natürlichen Ressourcen ärmer und elender sind. In dieser Studie werden die Ansichten einer Stichprobe der Bevölkerung des Masisi-Gebiets in der Nord-Kivu-Provinz der D.R. Kongo untersucht, einem Gebiet, in dem das begehrteste Mineral unserer Zeit (Coltan) und viele andere Mineralien abgebaut werden. Es wird untersucht, wie die Bewohner die Auswirkungen des Mineralienabbaus in ihrer Region wahrnehmen. Bei der Durchführung der Untersuchung wurde ein nachhaltiger Ansatz zur Sicherung des Lebensunterhalts verwendet. Das Hauptergebnis ist, dass die Bevölkerung von Masisi den Mineralienabbau in ihrem Gebiet nicht an sich für schlecht hält, wohl aber ihre Führer, weil sie korrupt und unverantwortlich sind. Sie haben das, was eigentlich eine Chance für die Entwicklung der Region sein sollte, in einen Fluch verwandelt.
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