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Einige Komponisten richten sich die Texte selbst ein, so Hanns Eisler ("Johann Faustus"), Ernst Krenek ("Pallas Athene weint") und Bernd Alois Zimmermann ("Die Soldaten") oder, zusammen mit seinem Lehrer Boris Blacher, Gottfried von Einem ("Der Prozess"). Im kulturellen Leben der Nachkriegszeit und der fünfziger Jahre spielt die Oper an den notdürftig hergerichteten Theatern eine führende Rolle. Das klassische Repertoire dominiert die Spielpläne, dann folgen Übernahmen aus den Vorkriegsjahren wie die von Paul Hindemith neugefasste Oper "Cardillac" (1926/1952) oder Richard Strauss' epochale "Liebe der Danae" (1944/1952), deren Libretto von Joseph regor auf einem Entwurf von Hugo von Hofmannsthal beruht. Oft liegt große Literatur zugrunde, so Werke von Georg Büchner, E.T.A. Hoffmann, Franz Kafka, Hermann Kasack, J.M.R. Lenz oder Antoine-François Prévost.Nach einem Überblick von Albert Gier, dem Doyen der Librettistik, folgen Beiträge von Frieder von Ammon (mit einem Anhang von Grete Weil über ihre Zusammenarbeit mit Hans Werner Henze), Gabriele Busch-Salmen, Getong Feng, Gabriele Groll und Friederike Wißmann, Gabriella Higgins, Peter Hirsch, Jörg Holzmann, Giselher Schubert, Sebastian Stauss, Rebecca Unterberger u. a.