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Die Darstellung der Kontroverse um die Atomenergie als sprachlicher und zugleich gesellschaftlicher Entwicklungsprozeß zeigt die Diskrepanz zwischen Sprachbewußtsein und dem tatsächlichen Sprachwandel, der sich als das unbeabsichtigte Ergebnis vielfältiger Einflüsse und Intentionen erweist. Der Autor skizziert ein facettenreiches und spannendes Bild der politischen Sprachkultur der Bundesrepublik - insbesondere geht er auf die Rolle der Fachsprachen im öffentlichen Meinungsstreit ein -, und er deckt zahlreiche Irrtümer der wissenschaftlichen Sprachkritik auf. "(...) Das Buch ist Linguisten und allen Wissenschaftlern, Politikern, Journalisten und sprachbewußten und sprachkritischen Laien, ja allen politisch mitdenkenden Bürgern zur Lektüre zu empfehlen - uneingeschränkt und dringend." Sociolinguistica 10/96
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