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Von den post-9/11 Debatten zum Thema der muslimischen Verschleierung in den europäischen Öffentlichkeiten ausgehend verknüpft Lisa Skwirblies Fragen des Religiösen, des Geschlechtlichen und der Performanz. Dabei betrachtet sie vier Werke aus verschiedenen Genres (von Graffiti-Kunst bis hin zum Drama), in welchen die Praxis der Verschleierung thematisiert wird. Die Autorin beleuchtet die diskursgeschichtliche und ikonographische Tradition des Schleiers und zeigt auf, dass die gegenwärtigen Debatten über die Vollverschleierung und die vermeintliche Islamisierung Deutschlands bis weit in die Tradition des Europäischen Orientalismus zurückreicht. In der Auseinandersetzung mit dem Pluralismus feministischer Positionen vor dem Hintergrund postkolonialer Kritik stellt sie dabei besonders die ideologischen Fragen, die die Verschleierungsdebatte in westlichen feministischen Kreisen aufwirft, zur Diskussion.
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