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Die erste der beiden in diesem Band veröffentlichten Übungen "Die metaphysischen Grundstellungen des abendländischen Denkens" vom Wintersemester 1937/38 steht thematisch in engem Zusammenhang mit der gleichzeitigen Vorlesung über die "Grundfragen der Philosophie" und das Seminar über "Nietzsches metaphysische Grundstellung". Auch in den "Beiträgen zur Philosophie (Vom Ereignis)" verweist Heidegger wiederholt auf diese Übung. Einleitend erörtert Heidegger ausführlich das Gefüge der Leitfrage der Metaphysik und ihre notwendige Wandlung zur Grundfrage nach dem Sein und seiner Wahrheit. Auf dieser Grundlage erfolgt sodann die kritische Betrachtung wesentlicher metaphysischer Grundstellungen (Platon, Übergang von der griechischen Metaphysik zur neuzeitlich-christlichen, Descartes, Leibniz, Kant, Deutscher Idealismus). Die zweite Übung"Einübung in das philosophische Denken"vom Wintersemester 1941/42 legt beispielhaft Sprüche Heraklits und Nietzsches aus. Die im Anhang wiedergegebenen Protokolle dieser Übung geben einen guten Einblick in deren Ablauf. Durch die kritische Besinnung auf wesentliche metaphysische Grundstellungen des abendländischen Denkens führt Heidegger in beiden Übungen behutsam an sein eigenes spätes Seyns- und Ereignis-Denken heran.
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