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Jeder Satz muss enden.
Er hat sein Leben lang geglaubt, er sei der Autor seiner eigenen Geschichte. Er ist der Protagonist. Der Nominativ. Er handelt, er baut, er entscheidet. Sein Haus ist eine Festung, sein Körper ein Werkzeug, sein Wille Gesetz. Er lebt im Glauben, dass der Aufstieg ewig währt.
Doch dann verschiebt sich die Grammatik.
In vier radikalen Phasen seziert dieser Roman den Zerfall eines Mannes, der lernen muss, dass er nicht fliegt, sondern nur sehr langsam fällt.
Der Nominativ (Das Subjekt): Die Hybris des Machers. Der Glaube an die Unverwundbarkeit.
Der Genitiv (Der Besitz): Der krampfhafte Versuch, das Erreichte festzuhalten, während es durch die Finger rinnt wie Sand.
Der Dativ (Der Empfänger): Der Wendepunkt. Dem Mann geschieht das Leben nun, er gestaltet es nicht mehr. Schmerz, Schwindel und Abhängigkeit übernehmen die Regie.
Der Akkusativ (Das Objekt): Das Finale. Die Reduktion auf die Materie. Die Verdinglichung des Menschen und die Rückkehr in den Kreislauf der Atome.
Dies ist keine Geschichte über das Sterben als Tragödie. Es ist eine Geschichte über die Physik der Existenz. Über die Schwerkraft, die am Ende immer gewinnt. Und über die tröstliche Einsicht, dass man nicht fallen kann, wenn man bereits liegt.
Ein Buch für Leser, die keine Angst vor der Dunkelheit haben und die Schönheit im Unausweichlichen suchen. Sprachlich präzise, philosophisch tiefgründig und von einer kühlen, unerbittlichen Poesie.
Ahoj! Jsem Libroamiko, tvůj knižní rádce.
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