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Die Sonate für Klarinette, Viola, Horn und Klavier, op. 37 ist (spätestens) 1920 entstanden. Der mit Johanna Senfter befreundete Bratschist Michael Balling äußert sich in einem Brief über das Werk, das er durchgesehen hatte, und schreibt der Komponistin: „als richtige Sonntagsfreunde habe ich soeben Ihre Trio [!] Sonate durchstudiert und gratuliere Ihnen recht herzlich zu dem schönen, warmen Ton der Ihnen da gelungen ist. […] Die Klangfarbe ist für meinen Geschmack ausgezeichnet, und ist vielleicht dadurch noch mehr auszunutzen daß man tiefen Töne der Clarinette an manchen Stellen anbringt […] und auch die hohen Töne des Horns, ebenso kann an einigen Stelle die hohe Lage auf der A-Saite der Viola zur Geltung kom[m]en. Am wichtigsten scheint mir aber daß Sie die Klavierstim[m]e etwas weniger dick gestalten […]“ und er schließt seine Anmerkungen humorvoll der Aufforderung: „Also seien Sie gnädig und gegen die armen Hackbrettspieler gütig gesinnt und machen Sie es ihnen etwas leichter.“Schwierigkeitsgrad: 4
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